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Home Grüne Erde Bau.Geschichte

Bau.Geschichte

Wir die Familie Lechner hatten schon immer den Traum von einem eigenen Haus, welches auch die Nachhaltigkeit in sein Konzept mit berücksichtigt.

Der Traum wird zum Plan:

Unser Traum war es immer (Sepp als gelernter Förster) ein Haus aus Holz zu errichten. Ein Bauwerk mit guter heimeliger Wohnqualität und aus heimischen Rohstoffen. Was lag da näher als der jahrtausende erprobte Werkstoff Holz. Ein Ziel ein Haus nach ökologisch orientierten Gesichtspunkten zu errichten. Mit Rohstoffen aus der Gegend, Firmen aus der Region - ausgerichtet an den Bedürfnissen der Bewohner. Die Wert.Schöpfung im Tal zu halten.

Allen Tatkräftigen aus unserer Familie und Bekanntenkreis sei hier ein herzliches "Vergelt's Gott" ausgesprochen.

Waldarbeit

Nach langer Nachdenk-, Planungs- und Sparphase gingen wir im Spätherbst 2001 daran die Bäume für unser Haus zu fällen. Es ging darum nur "reife" Bäume auszuwählen und sie in der Saftruhe und dem richtigen Mondzeichen zu schlägern. Gut 100 Bäume brauchten wir aus dem Wald der Familie - die diese Bäume wohl seit mehr als 100 Jahren durch Generationen gepflegt und gehegt hatten. 
Auf der Nordseite des Natrun begannen wir nun den Start unseres Hausbaues. Nach einigen Tagen der Gemeinschaftsarbeit und Hilfe vieler tatkräftiger Hände war das Werk im Wald getan und wieder Platz für den darunter heranwachsenden Jungwald (bereits vorhandene Naturverjüngung mit Mischbaumarten wie Fichte , Tanne, Bergahorn, Eberesche, Erle, Weide, Lärche, ... .

Sägewerk

Diese zum Richtigen Zeitpunkt gefällten Stämme kamen nun mit dem Traktor in das im Ort liegende Sägewerk Lohninger unseres Onkels und wurden dort in "Form" gebracht. Die Reste gingen direkt in das Biomasse-Hackschnitzelwerk nach Maria Alm, welches auch unserer Haus mit sauberer, regionaler Fernwärme versorgt.

Erdbau

die Aushubarbeiten erledigte die Firma Erdbau Hasenauer aus Maria Alm.

am 18.März war es dann soweit der Spatenstich - die Aushubarbeiten führte die Erdbau Hasenauer aus Maria Alm durch. Die Arbeiten auf dem trockenen Boden schreiten in schnellen Schritten voran. Doch irgendwie spürten wir, dass das gute Wetter ein Ende hat und so ist es auch - Petrus hält nun nicht mehr schützend seine Hand über uns und ein Wetterumbruch zieht ins Land mit Überschwemmungen, Schnee, Regen und Sturm.
Der Lehmboden (blau grüne Erde) wurde durch die enormen Regenmengen instabil und brauchte viel Arbeit und Aufwand um stabilisiert zu werden - doch alles ging gut. Unsere grüne Erde (grau grüner Lehm) kam zur Ruhe.

Baumeister

Fundament, Keller und Garage wurden von der  Firma Leoganger Bau errichtet voran mit dem Polier Stöckl Albert hatte immer ein waches Auge auf eine fachgerechte Ausführung dieser Arbeiten.

Zimmerer

Nach einem bitterkalten Winter der die Bretter und Balken schon etwas gefriergetrocknet hatte kam ein Frühling mit Föhn der das Holz richtig natürlich trocknete. Im Frühsommer hatte nun das Holz nur mehr jene Restfeuchte - um das Holz in der Zimmerei Hirschbichler in Saalfelden zu verarbeiten.
Die fleissigen und fachkundigen Hände in diesem Betrieb nagelten und schraubten nun die Wände, Decken und Balken unseres Hauses zusammen. Die Bauweise des Holzriegels hat viele Vorteile: schnelle einfache Errichtung des Hauses, geringe  Baurestfeuchte. Aber viel wichtiger die ökologische Gesamtbilanz bei der Errichtung und dem Betrieb des Gebäudes. 
Die Aussenwände sind wie folgt aufgebaut (von innen nach aussen)

  • 4 cm Kalkputz mit eingeputzter Wandheizung (fast alle Aussenflächen im Wohnbereich sind mit Wandheizung ausgestattet mit recyclierbaren Kupferrohren (Sera-System).
  • 1 Lage Schilf als Putzträger und Isolierschicht
  • 2,5 cm Fichtenbretter
  • 4,5 cm Installationsebene gedämmt mit Heralan Steinwolle
  • 1,2 cm OSB Platte (Egger) dient auch als Dampfbremse
  • 24 cm Holzriegel mit Heralan Steinwolle gedämmt
  • 5 cm DHD Holzfaser-Dämmplatte
  • 1 cm Röfix Putz

Fenster

kamen von der Firma Bayerwald von Holzartist Rasser aus Rauris.

Dachdecker

hier half uns die ortsässige Firma Eder Dachdeckerei und Glaserei

Aussen- und Innenputz

die "Firma" Obwaller.

Elektroinstallateur

hier zeigte die Firma Elektro Schwaiger ihr Können.

Solarinstallation

hier überzeugte uns Firma Holleis Solartechnik aus Maishofen. auf unserem Dach befinden sich 18 m² Solarfläche. Diese decken im Normalfall die Heizenergie für das Bauchwasser von April bis Ende November. Danach wird der Puffer über einen Sphärentauscher vorgewärmt - doch auch diese Wärme können wir in unserer Wandheizung nutzen.

Sanitärinstallateur

Wandheizung (Sera) , zentrale Wohnraumlüftung (Nilan) , Pufferspeicher (ProClean), Bodenheizung, Wasserleitungen mit dem System Sanipex wurden von der Maria Almer Firma Mosshammer geliefert und eingebaut.

Fliesen

kamen von der renomierten Kapruner Firma Vorreiter.

Pflasterarbeiten

übernahm der lokale Pflasterprofi "Pinzgauer Pflasterbau".

Kachelofen und gemauerter Küchenherd

setze uns die Firma Eder aus Leogang auf.

Bodenleger

Alle unsere Holzböden (bis auf die Stiege) wurde im Do-It-Yourself Verfahren selbst schwimmend auf Kork verlegt. Hiebei standen die Firmen Mafi und Kährs als Lieferanten Pate. Lediglich für die stark beanspruchten Küchenböden verlegten wir in strapazfähigem Linoleum.

Tischler

Auf der Austrobau in Salzburg entdecken wir einen netten Tischler Holz - in Form der uns gleich mit seinen einzigartigen Werkstücken fesselte. Wir luden Ihn zu uns auf die Baustelle ein, um für uns Türen (Innen- und Aussentüren) und teilweise Badezimmermöbel zu fertigen. Es waren dies wohl die saubersten Handwerker die wir auf der Baustelle hatten - danach war alles wieder blitzblank mit dem Staubsauger gereinigt.

Gästezimmerausstattungen kamen von Voglauer Möbel aus Abtenau.

All den tatkräftigen Händen und Köpfen die zum Gelingen unseres "zu Hauses" beigetragen haben sei hier nocheinmal ein herzliches Vergelts Gott ausgesprochen!

Besonders glücklich sind wir darüber, dass der gesamte Bauverlauf ohne grössere Verletzungen und Unfälle von statten gegangen ist!

 

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