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Wahlfahrt Großglockner Heiligenblut

Großglockner Wallfahrt

Die Großglockner Wallfahrt, traditionell als Pinzgauer Wallfahrt nach Heiligenblut bekannt, findet seit rund 300 Jahren jeweils am 28. Juni, am Vortag des kirchlichen Festtages der Apostel Petrus und Paulus (Peter und Paul), statt.

Die Großglockner-Wallfahrt geht der Überlieferung nach auf ein Gelöbnis aus dem 16. Jahrhundert zurück, in dem die Wallfahrer auch Schutz vor der Pest und vor Wölfen für ihre Haustiere erbaten.

Für die rund 35 km lange Strecke benötigen die Pilger rund 10 Stunden. Dabei folgen sie uralten Wegen, die bereits schon vor 3 500 Jahren von keltischen Stämmen benutzt wurden. Die zwischen 5 000 und 6 000 Pilger, überwiegend aus dem Pinzgau, erbitten in Heiligenblut Schutz für Haus und Hof.

Von 1150 m Seehöhe geht es zunächst 9 Kehren entlang der Großglockner Hochalpenstrasse. Nach der 9. Kehre zweigt man zur ersten Gebetsrast auf einen schmalen Pfad rechts zum Petersbründl ab. Von hier hat man noch 400 Höhenmeter bis zum Fuschertörl vor sich. Nach einem kurzen Abstieg an der Fuscherlacke vorbei kommt man zum Elendsboden, wo die zweite Gebetsrast statt findet. Der letzte Anstieg zum Hochtor hat nochmal gut 200 Höhenmeter, danach geht es nur noch bergab. Am Wallackhaus führt ein schmaler Pfad auf der linken Seite des Tauernbaches hinab zum Kasereck und weiter zur Gipperalm bzw. der Gipperkapelle. Dort findet die letzte Gebetsrast statt, bevor der letzte Abstieg nach Heiligenblut absolviert wird.

 

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